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DAS WAR MEIN 2017…

​... ganz nach dem Motto: Zeit für Neues. 

Neue Wohnung

Ins neue Jahr bin ich direkt mal mit meinem Umzug nach Rielasingen und somit neuer Geschäftsadresse gestartet. Die ersten Wochen hielt mich natürlich noch der Umzug auf Trapp, doch ebenso standen die ersten Treffen mit zukünftigen Brautpaaren an.

Neue ​Horizonte

Die erste Jahreshälfte beschäftigte ich mich stark mit Themen der Business-Optimierung, Selbstvermarktung, Networking und Persönlichkeitsentwicklung. Ich nahm via Online-Zugang am zweiwöchigen Erfolgskongress statt, lernte in Bregenz durch Christian Bischoff in einem zweitätigen Seminare wertvolle Lektionen und beteiligte mich auch im Bodenseekreis aktiv an Business- und Networking-Veranstaltungen. Auch der Austausch mit direkten Kollegen half bei der Horizonterweiterung.

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Neues Logo

Nach fast 10-jähriger Existenzgründung hatte ich das Gefühl, dass ein überarbeitetes Logo frischen Wind in mein Branding bringen dürfte. Das Re-Design ließ ich durch einen externen Freelancer vornehmen, welchen ich nach einigen Tage Suche auf der Plattform „Upwork“ fand. Anschließend folgte die Integration des Logos 2.0 auf allen Kanälen und Dokumenten und die Generierung neuer Visitenkarten – ebenfalls im komplett neuen Look.

Neues Branding und Webseiten-Design

Mit neuem Logo und frischem Rückenwind widmetet ich mich im nächsten Schritt dem Umbau meiner Webseiten und dem Wechsel auf den Anbieter Thrive Themes, welcher als Firma Whitesquare GmbH – wie ich erst später feststellte – fast um die Ecke in Schaffhausen stationiert ist. Des Weiteren probierte ich mich in neuen Kommunikationskanälen, und nahm u.a. zwei personalisierte Videosequenzen auf zur Einbettung in meine Haupt- und Hochzeitsseite.

Neue Rekorde

Die erste Hochzeit des Jahres durfte  ich in meiner Herzensstadt Radolfzell begleiten, und die Hochzeitsgesellschaft war sehr überschaubar – nämlich nur das Brautpaar. Trotz Regen ließen wir uns die Laune nicht verderben, und es entstanden mit Hilfe eines praktischen wie auch schönem Accessoires – einem Regenschirm – ausdrucksstarke Bilder am See.  

Im Mai folgten zwei weitere Hochzeiten, welche ebenfalls unter dem Motto „Sonne und Wasser“ standen. Wunderschöne Locations entlang des Bodensee’s eroberten wir – mit der Sonne stets im Rücken. Eines der Brautpaare hatte sich eine schöne Alternative zum altbekannten Sektempfang überlegt – und eine Smoothie-Bar für ihre Gäste bereitgestellt. Gesund und genussvoll zu gleich – einen tolle Idee, von der auch wir uns energetisieren lassen konnten.

Ab Juli begann die Schweizer Hochzeits-Ära – welche mich zuerst ins grüne Aargau und an den Zürichsee ​führte. Mein längster Auftrag des Jahres, der sich infrastrukturell und wettertechnisch sehr facettenreich zeigte. Beim Location-Wechsel landeten wir – wie auch die Hochzeitsgesellschaft - in einem großen Stau, welcher den Zeitplan erstmals stark ins Schwanken brachte. Das Hochzeitsprogramm wie auch die unzähligen Überraschungen, welche die gerührten Gäste vorbereitet hatten,  ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Als wir ein kleines Zeitfenster für die Brautpaarfotos gefunden hatten, schaltete sich leider auch noch der Wettergott ein und schickte einen Wetterumbruch samt Hagel. So schnell er kam, ging er glücklicherweise auch wieder und so konnten wir schlussendlich auch noch eines der Wunschmotive umsetzen. Hierzu platzierten sich Braut und Bräutigam mit ihrem Tandem - als Symbol für ebendiese zwei Menschen, welche nun vereint zu EINEM waren.

Auch in der direkten Schweizer Nachbarschaft durfte ich zwei Hochzeiten begleiten. Mittlerweile sind wir im Hochsommer angekommen und Temperaturen wie Körpereinsatz ließen mich ins Schwitzen kommen. Hochzeit Nummer 1 begeisterte durch vielfältige Locations, denn nach Brautpaar-Shooting und Trauung auf der Musikinsel Rheinau wartete schon der liebevoll bereitete Apéro im Kreuzgang des Schaffhauser Kloster Allerheiligen. Diese historischen Gemäuer boten neue Perspektiven und brachten zu dem noch eine erfreuliche Abkühlung. Die Feierlichkeiten fanden anschließend im Hotel Rüedi in Trasadingen statt, wo sich die Gäste zur – wenn auch späten - Nachtruhe in alten Weinfässern einfanden. Hochzeit Nummer 2 durfte ich im wunderschönen Stein am Rhein begleiten, wo die Trauung und der Apéro in der Kirche Burg auf Stein am Rhein stattfanden – bei bestem Wetter, grandioser Tanzeinlage der Rocket Girls – die Tanzgruppe der Braut – und mit Blick auf die atemberaubende Kulisse von Stadt, Rhein und Burg. Zum Abschluss begleiteten wir die Hochzeitsgesellschaft zur Schifflände – in ruhigem Schritt zogen die circa 80 Gäste durch die Gassen der Altstadt bis hin zur Anlegestelle, wo schon ihr Schiff auf sie wartete. Zwei Gäste ​waren leider unterwegs verloren gegangen – natürlich hoffe ich, dass auch diese es noch sicher zur Feier-Location geschafft haben.

Brautpaar bei deren Hochzeit auf der Musikinsel Rheinau in der Schweiz beim Fotoshooting mit dem Hochzeitsfotograf

Im September begleitete ich meine letzte Hochzeit – diese an eher außergewöhnlicher Location – in der Lochmühle Eigeltingen. Zuvor starteten wir mit der Trauung im Rathaus des gleichen Ortes – ​wo ich ​schon ab der ersten Minute von der kleinen Hochzeitsgesellschaft herzlich aufgenommen wurde. Eine uralte, schick aufgemachte Postkutsche holte das Brautpaar ab – und ich durfte natürlich mit an Bord. Die ungeplante, und durchaus verrückte Einlage des Fahrers, welcher mit uns auf eine Wiese in der Nähe fuhr um dort ein paar Runden (oder vielleicht sollte ich lieber sagen „Donuts“ 😉 ) zu drehen, verdutzte Brautpaar und Sohn ebenso wie mich. Einen guten Nebeneffekt hatte es jedoch – Braut und Bräutigam erhielten so die sehnlich gewünschten Aufnahmen mit ihrem Sohn, welcher die restliche Zeit selig vor sich hinschlummerte.

Neue Motive

Neben Hochzeitsaufträgen war ich natürlich auch unterwegs bei verschiedenen anderen Shootings, und im Spätsommer konnte ich mir sogar den Wunsch erfüllen, ein Bootsshooting zu realisieren. Die grazile „Red Saphira“ war mein Motiv, und mithilfe von ein paar Freunden shooteten wir vom Tretboot aus, was das Zeug hielt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und definitiv ist es mir gelungen, die Herausforderungen auf dem See zu meistern. Und auch die Umsetzung eines Schulabschluss-Shootings forderte meine volle Aufmerksamkeit und fotografischen Kenntnisse. Acht Mädels im bestem Alter, und Einheitslook (was ihre Unterscheidung fast unmöglich machte 😉 ), und der Idee, eine Kissenschlacht als besonderes Motiv im Jahrbuch zu verewigen. Ein Shooting voll Spaß und Chaos, welches ich so schnell nicht vergessen werde! Ein drittes ​Motiv hat es ebenfalls in meine Top-Shootings geschafft - das Einfangen einer echten Meerjungfrau - und das noch an den Bodensee-Ufern der Halbinsel Höri. Lange war unsicher, ob ich es schaffen werde, sie zu sichten, da dieser Augusttag mit ungewöhnlich schlechtem Wetter aufwartete - nicht nur nass, sondern auch noch kalt *brrr*. Aber mit viel Geduld, ein paar helfenden Händen und professioneller Hingabe ist der Shoot dann doch gelungen.

Neue Orte

Den Abschluss des Jahres beging ich mit meiner ersten Fernreise – in meine lang ersehnte Traumdestination Thailand. Auch hier war die Kamera natürlich dabei, um all die neuen Eindrücke, traumhaften Landschaften und Eigenheiten von Land und Leuten festzuhalten. Dazu aber mehr im nächsten Blogeintrag.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch hinüber und einen tollen Start ins neue Jahr,

Euer Rainer